Dr. Gabriele Gruber geht in den Ruhestand

Foto: Marisa Blume

Nach 28 Dienstjahren verabschiedet das Hessische Landesmuseum Darmstadt seine stellvertretende Direktorin

Dr. Gabriele Gruber stammt gebürtig aus Nordhessen und studierte Geologie als auch Paläontologie an der Freien Universität in Berlin mit anschließender Promotion. Nach ihrer Tätigkeit in den Naturwissenschaftlichen Sammlungen in Berlin absolvierte sie ein wissenschaftliches Volontariat am Naturhistorischen Museum in Mainz, bevor sie ihren Weg nach Darmstadt einschlug.

Seit 1995 war sie in der Abteilung Erd- und Lebensgeschichte des Hessischen Landesmuseums Darmstadt als Kustodin für die Sammlungen fossile Wirbellosen und Mineralien tätig und leitete seit 2006 die Abteilung Naturgeschichte. Zusätzlich übernahm sie in dem Zeitraum von 2006 bis 2019 die kommissarische Verwaltungsleitung des HLMD. Schließlich wurde sie 2014 zur stellvertretenden Direktorin befördert.

Das Hessische Landesmuseum Darmstadt wurde durch Dr. Gabriele Grubers beständiges Engagement geprägt. Sie war als Wissenschaftlerin für zahlreiche Projekte zuständig: Sie arbeitete mit an der Neugestaltung der Geologischen Abteilung (1995 – 1998) und verantwortete letztlich die Neuausrichtung sowie Neukonzeption der Abteilung Erd- und Lebensgeschichte zur Wiedereröffnung des Museums (2014).

Neben ihren verschiedenen Rollen im Museum, unterstützte sie zahlreiche Organisationen, unter anderem als Mitglied des Aufsichtsrats der Welterbe Grube Messel gGmbH, der Betreuung verschiedener Projekte im UNESCO Weltnaturerbe Grube Messel, der Fachgruppe Naturhistorische Museen im DMB sowie als Mitglied der Zertifizierungskommission Nationale GeoParks der GeoUnion, Alfred-Wegener-Stiftung.

„Wir verabschieden eine renommierte Naturwissenschaftlerin, die das Hessische Landesmuseum Darmstadt durch ihre Persönlichkeit lange geprägt hat. Wir bedanken uns für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschen Frau Dr. Gabriele Gruber eine schöne, unbeschwerte Zeit im Ruhestand“ heißt es in einer Pressemeldung des Landesmuseums.

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